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Alter Hund

Unser erster Wauwi, der uns viel zu früh verlassen mussteFolgenden Text wurde 1998 von Dagmar Yildiz veröffentlicht. Frau Yildiz bittet den Text weiter zu verbreiten und dieser Bitte komme ich  gerne nach. Es ist ein sehr schöner, wenn auch manchmal trauriger Bericht, der einen nur zu gut daran erinnert, was es heißt einen wirklich  treuen Freund zu haben und ihm seinen Lebensabend so angenehm wie möglich zu gestalten.

Erinnern Sie sich daran, als Ihr alter Hund noch jung war?

Erinnern Sie sich? Eben noch ist der zwölf Wochen alte Welpe durch ihre Wohnung galoppiert, war als Einjähriger der Schrecken aller Kaninchen. Selbst mit 8 Jahren war er nicht zu halten wenn er einen Ball sah. Plötzlich ist alles anderes. Plötzlich? Nein, die Anzeichen kamen schleichend. Das Aufstehen und Hinlegen fällt schwerer. Das jahrelang bewährte Futter schmeckt plötzlich nicht mehr so richtig. Die Blase drückt viel öfter als früher. Die im Welpenalter aufgebauten Hundefreundschaften werden nur noch kurz beschnüffelt, dann wendet man sich auch schon wieder dem Heimweg zu. Das Bedürfnis nach Wärme und Zuwendung ist größer als je zuvor.  Der Hund ist alt.

Gleich und gleich…

Menschen tendieren dazu, sich Hunde auszuwählen, denen sie selbst ähnlich sind und die ihnen ähnlich sehen. Auch im Verhalten gleichen sich Herrchen/Frauchen und Hund im Laufe der Zeit an. Und das sind die Beweise:

die Ähnlichkeit ist nicht rein zufällig

Hunde können wie ihre Herrchen oder Frauchen auch abenteuerlustig oder ängstlich, emotional stabil oder labil sein.
Ein wenig introvertiert?

Ihr Genom ist komplett entziffert. Der beste Freund des Menschen hat zwar weniger Gene als Herrchen oder Frauchen, aber auch einige Gemeinsamkeiten mit ihnen.
Für Schriftsteller sind Hund und Katze oft mehr als nur Haustiere: Sie sind ihre Inspiration, ihre Musen auf vier Pfoten.
Intelligenz – vererbt? Erlernt?
Oder gar nicht vorhanden?
Zwischen Hund und Halter findet eine “Stimmungsübertragung” statt.
Stimmungsübertragung oder Normalzustand?
Die Hundekaufentscheidung richtet sich nach “Sympathie”.

Warum?

Ein Brief in einer deutschen Zeitung:

(über das Leid eines verstoßenen Hundes)

Am Morgen bist Du sehr früh aufgestanden und hast die Koffer gepackt.
Du nahmst meine Leine, wie war ich glücklich! Noch ein kleiner Spaziergang vor den Ferien, wie schön!
Wir fuhren mit dem Wagen und Du hast am Strassenrand angehalten. Die Tür ging auf und Du hast einen Stock geworfen. Ich lief und lief bis ich den Stock gefunden und zwischen meinen Zähnen hatte, um ihn Dir zurückzubringen.
Als ich zurückkam, warst Du nicht mehr da! In Panik bin ich in alle Richtungen gelaufen, um Dich zu finden aber vergebens. Ich lief Tag für Tag, um Dich zu finden und wurde immer schwächer. Ich hatte grosse Angst und grossen Hunger.
Ein fremder Mann kam, legte mir ein Halsband um und nahm mich mit. Bald befand ich mich in einem Käfig und wartete dort auf Deine Rückkehr.
Aber Du bist nicht gekommen. Dann wurde der Käfig geöffnet. Nein Du warst es nicht. Es war der Mann, der mich gefunden hatte.
Er brachte mich in einen Raum es roch nach Tod! Meine Stunde war gekommen.
Geliebter Mensch, ich will, dass Du weisst, dass ich mich trotz des Leidens, das Du mir angetan hast, noch stets an Dein Bild erinnere und falls ich noch einmal auf die Erde zurückkommen könnte ich würde auf Dich zulaufen, denn ich hatte Dich lieb.
Dein Hund
Dieser Brief ist in einer deutschen Zeitung mit der ausdrücklichen Bitte um Nachdruck und Verbreitung erschienen, was wir hiermit gern tun.

Die Zehn Gebote eines gemeinsamen Lebens mit dem H...

1. Bevor Du ihn anschaffst, bedenke, dass sein Leben 10-12 Jahre dauert. Eine Trennung von Dir bedeutet für ihn Leiden.

2. Wenn Du von ihm etwas verlangst – gib ihm Zeit zu verstehen.

3. Gib ihm Vertrauen – er lebt davon!

4. Sei nie lange böse mit ihm und sperr ihn zur Strafe nicht ein!Denn Du hast Arbeit, Dein Vergnügen, Deine Freunde – er aber hat nur Dich!

Hundewelt

5. Sprich mit ihm! Wenn er auch Deine Worte nicht ganz versteht, so doch die Stimme, die sich an ihn wendet!

6. Wisse: Wie immer an ihm gehandelt wird – er vergisst nie!

7. Bedenke, ehe Du ihn schlägst, dass sein Kiefer mit Leichtigkeit die Knöchelchen in Deiner Hand zerquetschen könnte – er aber keinen Gebrauch davon macht!

8. Bevor Du ihn bei der Arbeit unwillig schimpfst, ihn halsstarrig oder faul nennst, bedenke: – vielleicht plagt ihn ungeeignetes Futter, vielleicht war er auch zu lange der Sonne ausgesetzt oder hat ein verbrauchtes Herz!

9. Kümmere Dich um ihn, wenn er einmal alt wird – auch Du wirst einmal alt sein. Geh jeden schweren Weg mit ihm!

10. Gehe jeden schweren Gang mit ihm! Sage nie: „ Ich kann so etwas nicht sehen oder es soll in meiner Abwesenheit geschehen.“

Alles ist viel leichter für ihn… mit Dir

Der tut nix – der will nur spielen

Wer kennt das nicht als Hundebesitzer?

Man läuft durch die Natur über Wiesen durch Wälder mit seinem treuen Freund und genießt die Umgebung. Der liebe Vierbeiner läuft natürlich ohne Leine, denn er soll ja auch seine Freiräume haben. Und plötzlich steht ein anderer Hundebesitzer mit Hund an der Leine oder aber ein Spaziergänger vor einem. Ihr Hund ist natürlich überaus interessiert was mit dem anderen Hund bzw mit dem Spaziergänger so los ist und pfeift auf Herrchens bzw. Frauchens Rufe „Hier hin“. Dann kommt der alles entscheidende Satz: „Der tut nix, der will nur spielen!“ Autsch! Mit diesem berühmten Satz erklären Sie

Gute Laune

Es ist doch immer wieder ein Phänomen.
Sie sind heute nicht gut drauf oder vielleicht krank? Und ach ja, sie müssen mit Ihrem Liebling noch spazieren gehen. Obwohl sie eigentlich keine Lust haben oder gar nicht gesundheitlich in der Lage sind. Egal, der Hund muss raus und ein bisschen frische Luft kann ja nicht schaden. Während Ihres Spazierganges trottelt Ihr Hund ganz nah neben Ihnen her, kein Gezerre an der Leine, kein ständiges Stehenbleiben, weil etwas so interessant riecht. Sie denken jetzt wahrscheinlich: Oh Gott jetzt geht es meinem Hund auch noch schlecht. Hoffentlich ist es nichts Ernstes.