Golden Retriever – kritisches

Der Golden Retriever erfreut sich bei Hundehaltern und – besitzern einer großen Beliebtheit, er ist des Deutschen liebster Hund (nach einer Studie von Hallo Hund und Ipsos): Mehr als ein Drittel aller Befragten begeisterte sich für diese Rasse. Gründe für die Beliebtheit der Golden Retriever liegen wahrscheinlich in seinem grundsätzlich freundlichen und  „kommunikativen“ Wesen, in seinem Aussehen und seiner Größe – er kann auch in kleineren oder mittleren Wohnungen bzw. Grundstücken gehalten werden.

Fotto machen...

Der Golden Retriever wird von „Experten“ häufig als Anfängerhund empfohlen – eben wegen seiner zugänglichen Art. Verschwiegen wird dabei allerdings, dass gerade der Retriever-Rüde einen ausgeprägten Dickkopf haben kann, positiv ausgedrückt: Er kann extrem selbstständig sein. So relativiert sich das Märchen vom Anfängerhund – man sollte gerade auch beim Golden Retriever schon Einiges an Erfahrung und Einfühlungsvermögen mitbringen.
Außerdem: Je beliebter eine Rasse wird, desto schlechter ist das für den einzelnen Hund. Leider hat die Entwicklung des Golden Retrievers zum Modehund den Hunden insofern geschadet, dass unseriöse Züchter durch Überzüchtung mit genetisch kranken Tieren kranke Welpen produzieren (Erbdefekte wie z. B. Hüfterkrankungen Hautallergien, Augenerkrankungen).
Beim Golden Retriever findet man häufig HD, also die Hüftgelenksdysplasie, eine Fehlbildung der Hüftgelenke. Die Krankheit entsteht durch eine unzureichende Entwicklung des Oberschenkelkopfs und der dazugehörenden Gelenkspfanne. In den häufigsten Fällen sind beide Hüften
betroffen, wobei sich die Fehlentwicklung der beiden Hüften deutlich voneinander unterscheiden können.

Fazit: Gut überlegen, welche Hunderasse in die engere Wahl kommt – und wen oder was man mit einem Kauf unterstützt

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