Hunde Osteoporose und Physiotherapie

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Nicht nur Großtiere wie Pferde, sondern auch Hunde werden manchmal von Gelenk- und Rückenproblemen geplagt (Osteoporose). Die Osteoporose des Skelettsystems ist meistens auf Kalzium-Mangel zurück zu führen: Um den Kalziumspiegel im Blut zu erhalten, muss immer mehr Kalzium aus den Knochen entzogen werden.

Man erkennt die Folgen der Krankheit an den folgenden Symptomen:

  • Probleme beim Aufstehen
  • unerwartete Lahmheit
  • Taktfehler beim Laufen
  • ungewöhnlich vorsichtige Bewegungsabläufe
  • plötzliche Wesensänderungen ohne erkennbare andere Ursachen
  • rätselhafte Aggressivität

Was ist zu tun?

Man kann Medikamente geben, die den Knochenstoffwechsel beeinflussen; besonders wichtig ist die Gabe von Kalzium. Die Zufuhr ist individuell unterschiedlich und von der Körpergröße des Tieres abhängig. Als ungefähre Schätzung gilt die Größenordnung von etwa 1000 mg Kalzium täglich, die Gabe soll über den Tag verteilt werden (Kalzium-Brause).

Man sollte hierbei allerdings nicht vergessen, dass erst durch die zusätzliche Gabe von Vitamin D die Aufnahme des Kalziums ermöglicht wird. Die Menge muss auf die Kalziumgabe abgestimmt werden, damit es nicht zu einer Hyperkalzämie kommt.

Im Zweifel hält man als verantwortungsvoller Tierliebhaber natürlich Rücksprache mit dem Tierarzt seines Vertrauens.

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