Deutscher Boxer – lebhaft, flink und lernbegierig

Deutscher Boxer

Als unmittelbarer Vorfahre unseres heutigen Boxers gilt der Brabanter Bullenbeißer.
Aus der Kreuzung mit der Britischen Bulldogge entstand im 19. Jahrhundert der Deutsche Boxer, so wie wir ihn kennen.
Die Geschichte des Bullenbeißers reicht weit in das Mittelalter zurück, er wurde zur Jagd auf Wildschweine und Bären eingesetzt. Gemäß seines Namens traute er sich sogar den Kampf mit
einem Bullen zu.

Deutscher Boxer – Körperbau und Größe

Der Boxer ist ein mittelgroßer, äußerst kraftvoll wirkender Hund. Sehr auffällig ist seine Kopfform mit kurzem Fang und wulstiger Oberlefze. Rüden erreichen eine Höhe von ca. 57–63 cm, Hündinnen ca. 53–59 cm; an Gewicht bringen Rüden ca. 30-32 kg  und Hündinnen ca. 24–26 kg auf die Waage.

Deutscher Boxer – Fell

Der Boxer hat ein kurzes, glänzendes, pflegeleichtes Fell überwiegend in den Farben gelb, rotbraun oder gestromt.

Foto: Roberta-M. www.pixelio.de

Deutscher Boxer – Charakter

Der Boxer ist ein lebhafter, flinker und lernbegieriger Hund. Er ist ausgesprochen kinderlieb, temperamentvoll und vor allem als junger Hund, sehr ungestüm. Er braucht eine konsequente, aber liebevolle Erziehung (wie jeder Hund).

Deutscher Boxer – Auslauf und Erziehung

Man darf bei der Erziehung eines Boxers nicht vergessen, dass er aufgrund seiner Abstammung über eine natürliche Scharfe verfügt, die gut gelenkt und kontrolliert werden muss. Allerdings nie mit Gewalt, denn dann verweigert das gelehrige Tier und ist absolut stur.
Nicht umsonst werden viele Boxer als Schutz- und Begleithunde ausgebildet. Fremden gegenüber ist er absolut misstrauisch (und auch unbestechlich). Wen er allerdings in sein Hundeherz geschlossen hat, verteidigt er unerbittlich.

Der Bewegungsdrang des Boxers ist sehr ausgeprägt. Mal grad raus fürs Geschäft erledigen und dann wieder in die gute Stube…… nein, er braucht sehr viel Bewegung und hat Spaß am
Joggen, langen Spaziergängen mit eingebauten Tobereien.
Er ist also wirklich kein Stubenhocker, was man unbedingt vor der Anschaffung berücksichtigen muss.

Ach ja, die meisten Boxer sind ausgesprochene „Fressmaschinen“! Er verdrückt alles, was
er erwischen kann!

Leider besteht beim Boxer ein erhöhtes Risiko für Arthrose, Hüftgelenksdysplasie, Herzerkrankungen sowie Tumorerkrankungen.

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