Rangordnung – Kampf der Geschlechter Teil 1

Hunde-spielen
Erwachsene Hündin und Welpen-Hündin treffen aufeinander
Mit einem gut sozialisierten Hund können Sie fast jeder Hundebegegnung entspannt entgegen sehen. Aber auch bei Hunden gibt es Sympathie und Antipathie, in diesem Fall sollten die Hunde möglichst schnell getrennt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Viele Hundebesitzer fürchten die Hundebegegnung beim Spaziergang. Oft kann der Kampf der Geschlechter bei einer

Hundebegegnung

beim Tierarzt oder in einer Tierklinik enden. Aber das muss nicht sein. Mit einem gut sozialisierten Hund und einem sehr guten Gespür für seinen Hund, kann der Hundebesitzer jede Hundebegegnung richtig einschätzen und den Kampf um die Rangordnung entspannt entgegen sehen.

Welpen Sozialisation

Um einen Hund gut zu sozialisieren ist es unabdingbar ihn vom Welpen alter an mit gleichaltrigen und älteren Hunden zusammen spielen zu lassen. Gelegenheiten zur Welpen Sozialisation erhalten Sie z. B. in der Hundeschule. Hier gibt es Welpenspielstunden, Junghundetraining und vieles mehr. Mit der korrekten Welpen Sozialisation legen Sie den Grundstein für einen gut erzogenen Hund, der mit anderen Hunden gut klar kommt. Aber vergessen Sie nicht, auch bei Hunden gibt es Sympathie und Antipathie.

Sympathie und Antipathie bei Hunden

Nicht alle ausgewachsenen Hunde spielen miteinander. Es geht vielmehr um die Rangordnung, um Sympathie und Antipathie. Trifft man das erste Mal bei einer Hundebegegnung aufeinander, kommt eine kurze Beschnupperungsphase um Selbstbewusstsein und Geschlecht des Hundes gegenüber zu erkunden. Bei dieser Hundebegegnung wird über Sympathie und Antipathie entschieden.

Hündin und Rüde

Der Erstkontakt bei einer Hundebegegnung verläuft zwischen Hündin und Rüde meist problemlos. Sie sind freundlich oder desinteressiert. Sollte die Hündin allerdings läufig sein, wird der Rüde meistens zudringlich und hier kann es dann auch schon zu deutlichen Zurückweisungen kommen. Gerade bei Größenunterschieden zwischen Hündin und Rüde kann es auch schon einmal zum Schnappen kommen.

Rüde und Rüde

Bei einer Hundebegegnung zwischen Rüde und Rüde kommt es zunächst zu einer Imponierstellung. Die Nacken- und Rückenhaare stellen sich auf, die Rute wird aufgestellt und wedelt ganz leicht. Rüde und Rüde umkreisen sich steifbeinig bei der ersten Hundebegegnung. Sollte in dieser Situation keiner nachgeben folgt eine verbale Auseinandersetzung mit leisen Knurren und Kraftdemonstration. Meistens kommt noch eine kleine Rempelei dazu. Das war es, der Sieger hebt das Bein und scharrt anschließen mit den Pfoten am Boden und festigt hiermit seine Stellung. Der unterlegene Rüde schleicht sich nach dieser Hundebegegnung davon und würdigt den anderen Rüden keines Blickes mehr. Hier sollten die Hundebesitzer eine permanente Begegnung vermeiden. Jedes Mal wenn diese Rüden aufeinander treffen, geht das Machtspiel von vorne los und dann kann es zu ersthaften Verletzungen kommen.

Hündin und Hündin

Die Damenwelt der Hunde ist bei der ersten Hundebegegnung wesentlich kompromissloser. Eine Feindschaft hält ein lebenslang. Hündin und Hündin klären gleich bei der ersten Hundebegegnung, ob sie sich sympathisch sind oder nicht. Wenn sich Hündin und Hündin nicht sympathisch sind kommt es ohne Vorwarnung zu einer Auseinandersetzung. Hier müssen die Hundebesitzer sofort durch energisches Händeklatschen oder scharfes Zurückrufen die Hündinnen auseinanderbringen. Eine Provokation vergisst eine Hündin nie.

Im zweiten Teil Hundebegegnungen – Kampf der Geschlechter erfahren Sie, wie Sie in ernsten Situationen eingreifen können ohne selbst verletzt zu werden.

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Rangordnung – Kampf der Geschlechter Teil 1
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