ᐅ 10 Tipps für die Welpen-Erziehung – Teil 1

2 Golden-Retriever im Körbchen

Welpenerziehung – macht Spaß

Hat man sich erst einmal entschieden einen Welpen bei sich aufzunehmen, ist die Freude zunächst groß. Es wird alles bis aufs kleinste Detail vorbereitet. Hundedecke, Spielzeug, Fressnapf usw., es ist fast wie bei dem ersten Kind.

Aber ist der kleine Welpe erst einmal da, kann es doch noch zu ungeahnten Problemen kommen, an die man vorher nicht gedacht hat.
Ich werde hier einfach mal ein paar  Tipps aufschreiben, die Euch helfen dem einen oder anderem Problem ganz entspannt und gelassen entgegen zu sehen.

Tipp 1 – Kinder und Hundewelpen

Kinder können Welpen ganz schön Angst machen, wenn sie den Umgang nicht gewöhnt sind. Gewöhnen Sie ihren Welpen langsam an den Umgang mit Kindern. Z. B. könnten Sie mit Ihrem Welpen an Orten (Kinderspielplatz, Kindergärten usw.) vorbeigehen oder sich in der Nähe von Orten aufhalten, wo viele Kinder sind. Hier kann er sich an die Geräuschkulisse langsam gewöhnen.

Oder haben Sie in Ihrem Freundeskreis evtl. Kinder, die schon Erfahrungen mit Hunden haben? Dann können Sie mit ihrer Hilfe und ein paar Leckerli´s den Welpen an Kinder gewöhnen. Die Kinder könnten mit einer flachen z. B. dem Welpen ein Leckerli anbieten. Wenn das Vertrauen aufgebaut ist können die Kinder auch mit dem Welpen spielen.

Tipp 2 – Anknabbern verboten

Wer einen Welpen hat, wird schnell feststellen, dass alles Mögliche erst einmal angeknabbert werden muss. Ganz egal, ob es Ihr Lieblingsschuh, der Teppich, ein Kabel oder Möbel sind. Der Welpe findet es prima und daher spricht man auch von der sogenanntes selbstbelohnendes Verhalten.  Da diese Verhaltensweisen absolut unerwünscht sind, müssen Sie Ihrem Welpen klare Regeln aufstellen bzw. Grenzen zeigen. Sollte Ihr Welpe allerdings nach unendlichen Zurechtweisungen immer noch nicht aufhören, die Schuhe, Möbel usw. anzuknabbern, waren Ihre Gegenargumente nicht eindeutig genug.

Vorbild Althund oder Mutterhündin

Nehmen Sie sich z. B. einen Althund oder die Mutterhündin als Vorbild. Im ersten Moment erscheinen Ihnen die Erziehungsmethoden vielleicht zu ruppig oder hart aber das täuscht. Zeigt Ihr Welpe ein unerwünschtes Verhalten klatschen Sie in die Hände und sagen „NEIN“.  Reagiert er nicht, schupsen Sie in einfach leicht um oder greifen Sie mit einer Hand über seinen Kopf oder Rücken und drücken ihn kurz zu Boden – aber bitte nur kurz! Danach gehen Sie einfach ohne Kommentar Ihrer Wege. Zu 99 % kommt Ihr Welpe nach kurzer Zeit an und versucht Kontakt mit Ihnen aufzunehmen.  Lassen Sie ihn nicht auflaufen sondern streicheln Sie ihn kurz oder reden  mit ihm, um ihm zu zeigen dass alles wieder in Ordnung ist.

Tipp 3 – NoGo: Knabbern an den Fingern

Welpen müssen sich ausprobieren. D. h. sie versuchen alles Mögliche. Sie zwicken einen in die Finger oder zerren am Hosenbein, an der Jacke usw. Hierbei handelt es sich um eine noch nicht ausgeprägte Beißhemmung und nicht um Aggression. Zeigen Sie ihm durch umschubsen (s. Tipp 2) seine Grenzen auf.  Geben Sie ihm anschließend ein Kauseil o. ä. auf dem er kauen kann.

Tipp 4 – Ersthund und Neuankömmling

Sollten Sie schon einen Hund haben, kann es durchaus sein, dass dieser nicht begeistert ist, wenn Sie ihm einen neuen Hund vor die Nase setzten. Dies ist auch verständlich, schließlich muss er zukünftig seine Schmuseeinheiten und Ihre Aufmerksamkeit mit dem Neuankömmling teilen. Geben Sie den beiden Zeit sich kennenzulernen. Der Welpe muss die Gestik und Mimik des Ersthundes auch erst einmal einordnen können. In 99,9 % aller Fälle können die „Althunde“ dem kleinen Racker aber nicht lange wiederstehen. Ganz wichtig! Sie sollten sich möglichst nicht einmischen, es sei denn der Althund zeigt echte Aggressionen. Je mehr man als Mensch eingreift umso schneller kommt es zu Eifersüchteleien.

Welpe und Althund
Welpe und Althund

 

Tipp 5 – Knurren = Kommunikation

Auch Hunde müssen sich untereinander verständigen. Hierzu gehört auch das Knurren. Durch knurren setzt er anderen Hunden Grenzen und teilt denen mit, lass mich in Ruhe oder ich muss mich zur Wehr setzen. Greifen Sie nicht bei jeder kleinen Rauferei ein. Ihr Welpe lernt durch das Spielen und herumtoben mit anderen die Signale der Hundesprache zu deuten. Auch Knurren gehört zur Kommunikation des Hundes.

Weitere wichtige Tipps zum Thema Welpen Erziehung findet Ihr in Teil 2 und auf Hundewelpen Erziehung

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