ᐅ Golden Retriever – 5 elementare Antworten auf Erziehungsfragen.
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Golden Retriever werden oft als leicht erziehbar und exzellente Anfängerhunde beschrieben. Das ist eine erstaunliche Übertreibung und hat mit der Realität rein gar nichts zu tun.

Golden Retriever, die sanfte Gewalt.

Exzellente Anfängerhunde?

Golden Retriever werden ja oft als leicht erziehbar und exzellente Anfängerhunde beschrieben. Das ist eine erstaunliche Übertreibung und hat mit der Realität rein gar nichts zu tun.

Heute möchte ich etwas über die Erziehung unseres Golden Retrievers bzw. Golden Retriever allgemein erzählen.

Als wir uns damals entschieden hatten, uns einen Hund zuzulegen, ging es erst einmal um die Rasse. Welche Rasse ist da denn nun die richtige? Nach etlichen Tagen Internetrecherche und wälzen von Rassebüchern haben wir uns für den Golden Retriever entschieden. In den meisten Büchern wird der Golden Retriever als 1-A-Familienhund, guter Hund für Anfänger und leicht erziehbar beschrieben.

Golden Retriever
Mozart – unser Goldie Rüde

Goldiger Goldie – so einen wollten wir haben, leicht erziehbar…

Familienhund, ruhig in der Wohnung und – im Himmel ist Jahrmarkt.

Gesagt, getan. Nachdem wir uns bei verschiedenen Profi- und Hobbyzüchtern erkundigt hatten, kam der Tag, an dem Mozart, unser Golden Retriever Rüde, bei uns einzog.
Diesem süßen Fellknäuel mit seinen dunklen Knopfaugen, seiner schwarzen Nase und seinem hellem Plüschfell konnten wir ja so wirklich gar nichts abschlagen….

Und genau das war das Problem.

Wie uns ging es bzw. geht es sicherlich vielen anderen Golden Retriever Besitzern auch. Und deshalb möchte ich hier ein für alle Mal mit den Gerüchten, wie „leicht erziehbar“, „toller Hund für Anfänger“ usw. aufräumen.

Zunächst möchte ich über die Ursprünge des Golden Retriever erzählen, denn hier wird sehr schnell klar, dass der Goldie eben kein Anfängerhund ist.

 

Die Erziehung deines Hundes – das solltest du unbedingt beachten.

Der Golden Retriever wurde früher zur Jagd gezüchtet und eingesetzt. Deshalb hat er auch heute noch den Jagdtrieb in sich. Das bedeutet bei einer inkonsequenten Erziehung wird dein Goldie hinter jedem Reh und jedem Hasen her rennen.
Golden Retriever wurden bzw. werden auch heute noch zum Beute apportieren bei der Jagd eingesetzt. Sie arbeiten eng mit Menschen zusammen, können absolutes Gehorsam zeigen oder aber auch bei Bedarf selbstständig handeln. Genau diese Fähigkeiten solltest du dir bei der Erziehung zu Nutze machen. Tust du es nicht, wirst du früher oder später Probleme mit deinem Hund bekommen.

Der Golden Retriever hat eine extrem schnelle Auffassungsgabe und eine bemerkenswerte Lernfähigkeit. Durch diese Kombination erkennt er sehr schnell Inkonsequenz und Fehlverhalten. Wenn dein Goldie diese Schwächen bei dir bemerkt, wird er sich auf keinen Fall auf deine Spielregeln einlassen. Es führt dazu, dass dein Golden Retriever dich als Rudelführer nicht akzeptiert. Dies lässt er dich durch Ignoranz, Dickköpfigkeit oder Dominanzgehabe spüren. Denn er weiß instinktiv mit einem „süßen Blick“ hast du allen Ärger schnell vergessen.

Deshalb ist es unabdingbar vom ersten Tag an den Golden Retriever mit klar verständlichen und eindeutigen Verhaltensweisen mit deinen „Spielregeln“ vertraut zu machen. Denke immer daran DU bist der Rudelführer. Die Erziehung des Golden Retrievers (und natürlich auch bei anderen Rassen) sollte stets liebevoll und konsequent sein. Dazu benötigst du eine gehörige Portion Geduld und Ausdauer.

Golden Retriever Welpen. Auf dem langen Weg zum Erwachsenenleben.
Golden Retriever Welpen. Auf dem langen Weg zum Erwachsenenleben.

Versuche die Erziehung vom ersten Tag an spielerisch aufzubauen. Dein Golden Retriever wird mit der Zeit immer mehr auf dich als Rudelführer vertrauen. Solltest du dich dennoch einmal über deinen Hund ärgern versuche (auch wenn es schwer fällt), den Ärger nicht an ihm auszulassen, dies führt nur zur Verwirrung bei deinem Hund.

Golden Retriever und auch andere Rassen lernen am besten durch positive Bestätigung wie z. B. Lob, Zuwendung oder kleine Leckerli. Immer wenn dein Goldi etwas richtig macht, belohnst du ihn mit einem Leckerli oder ausgiebigen Streicheleinheiten. Da Golden Retriever gerne Apportieren, bringst du ihm z. B. bei, dir einen Ball, Dummy oder ein Stöckchen zu bringen. Diese Spiele kannst du später beim Spaziergang mit einbringen.

Goldie = Geduld, Geduld –

Über 7 Brücken musst du gehen…

Während der „Pubertät“ wird deine Geduld bei dieser Rasse manches Mal auf eine harte Probe gestellt. Schließlich will dein Goldi ja wissen, wie weit er bei dir gehen darf. Sollte deshalb mal die eine oder andere Situation auftreten, in der du deinen Golden Retriever zurechtweisen musst, kannst du ihn mit dem sogenannten „Schnauzengriff „ wieder in die richtige Bahn lenken. Dazu greifst du deinem Goldie einfach über den Fang und hälst die Schnauze einen kurzen Augenblick zu. Dazu sagst du noch ein energisches Verbotswort wie z. B. nein oder aus. Achte bitte darauf, dass die „Strafe“ unverzüglich nach dem Fehlverhalten eingesetzt wird, denn nur dann ist sie sinnvoll. Ist eine größere Zeitverzögerung vorhanden, wird dein Goldi die Strafe nicht mit seinem Fehlverhalten in Verbindung bringen.

Alles in allem ist diese Rasse sicherlich ein Familienhund aber kein Hund für Anfänger. Die Golden Retriever sind zwar sehr liebe und freundliche Hunde, aber um dieser Rasse gerecht zu werden, benötigst du als Hundebesitzer unendlich viel Geduld bei der Erziehung. Und hier muss ich leider sagen, gibt es immer wieder Menschen, die diese Geduld nicht aufbringen können.

Golden Retriever haben eine sehr lange Phase des Erwachsenwerdens. Genieße diese Zeit und bringe die nötige Geduld auf. Du wirst sehen, es lohnt sich für dich und deinen Golden Retriever.

Und noch einmal:

Falle nicht auf selbsternannte Experten herein, die Goldies als besonders leicht händelbaren Anfängerhund verkaufen wollen. Gerade Retriever-Rüden können einen ausgeprägten Dickkopf haben und einen mit ihrer Sturheit in den Wahnsinn treiben, wie auch wir erfahren durften.

Golden-Retriever-Was-jetzt
Los jetzt – komm schon – was machen wir jetzt???

Die 5 „Goldenen Regeln“ für das Zusammenleben mit Golden Retrievern

Nach diesen, eher persönlichen Erfahrungen, hier noch einige fundamentale Regeln:

Grundsätzliches.

Es gibt viele verschiedene Methoden, Hunde zu trainieren. Auf das Wesentliche herunter gebrochen sind es aber 3 Elemente, die du zu berücksichtigen hast:

 

  • Positive Verhaltensweisen werden belohnt.
    Allein schon die Erwartung einer Belohnung kann eine wichtige Rolle spielen. Hier kommt nämlich Dopamin ins Spiel, was im Laufe der Zeit zu einem wichtigen Motivator werden kann. Als wichtiger Neurotransmitter dient es als Botenstoff der Vorfreude.
  • Negative Verhaltensweisen werden nicht belohnt, sondern möglichst ignoriert.
  • und nicht vergessen: Immer konsequent bleiben.

 

1. Belohnung – der einfache und oft lustige Teil.

Belohnungen gibt es nicht nur, wenn man aktiv trainiert. Wenn dein Goldie draußen sein Geschäft verrichtet, lobst du sie oder ihn. Wenn er einen anderen Hund freundlich begrüßt, sagst du ihm, wie toll er ist. Das hört sich vielleicht simpel an, aber auf diese Art und Weise verstärkst du die erwünschten Verhaltensweisen.

 

2. Negatives Verhalten nicht belohnen.

Wenn dein Hund etwas tut, was dir nicht gefällt, solltest du ergründen, warum er das tut. In aller Regel liegt die Ursache meistens darin, dass dein Goldie in irgendeiner Form belohnt wurde oder wird. Dieser Kreislauf muss unbedingt unterbrochen werden.
Beispiel:
Wenn dein Hund dich vor lauter Vorfreude anspringt, weil er die Leine sieht, solltest du nicht (sofort) mit ihm spazieren gehen, denn das würde das unerwünschte Verhalten belohnen. Stattdessen wendest du dich ab, bestaunst das Wetter und wartest, bis er sich beruhigt hat. Dann leinst du ihn an und gehst mit ihm spazieren.

Golden Retriever Was geht
Was geht ab, Alda?

3. Konsequenz ist (fast) alles

Du und deine Familienmitglieder sollten auf die gleiche Weise reagieren, egal was dein Hund tut. Wenn du ihn nicht vom Tisch fütterst, aber dein Kind damit beschäftigt ist, ihm Häppchen zuwirft, hast du ein Problem. Oder wenn du deinem Hund klarmachst, dass er dich oder andere Menschen nicht anspringen soll, weil er dich mit großer Begeisterung begrüßen möchte und deine Frau lässt es geschehen, dann sendet deine Familie gemischte Botschaften an den Hund, die ihn verwirren werden.

Wann immer du deinen Hund auf ein bestimmtes Verhalten trainierst, solltest du eine Belohnung zur Hand haben. Je besser die Belohnung, desto einfacher wird es sein, deinem Hund etwas beizubringen. Wenn dein Hund gerne spielt, kannst du versuchen, sein Lieblingsspielzeug zu benutzen und mit ihm zu spielen, wenn er ein erwünschtes Verhalten zeigt. Die meisten Menschen werden jedoch feststellen, dass Leckereien der effektivste Weg sind, einen Hund zu unterweisen. Die besten Leckereien sind diejenigen, die dein Hund liebt.
Sie sollten gut und schnell verdaulich, leicht in Stücke zu brechen und gesund sein. Verwende verschiedene Leckereien, damit in deinem Belohnungssystem keine Routine einkehrt.

Das mögen viele Hunde:

  • Käsestangen.
  • Gekochtes Hähnchen.
  • Fleischrollen (erhältlich in Tierhandlungen).
  • Hundekekse oder gekaufte Trainingsleckereien.
  • Babymöhren oder gefrorene grüne Bohnen (für Hunde auf Diät).

 

4. Clicker-Training.

Beim Clicker-Training benutzt du einen Ton (den Clicker), um deinen Hund wissen zu lassen, dass er etwas richtig gemacht hat. Der Clicker ist sehr effektiv, weil er einen besonderen Klang hat, der sich von deiner Stimme unterscheidet. Du kannst aber auch „gut“ oder „ja“ als Signal sagen, wenn du keinen Klicker dabei hast.

Nimm zuerst deinen Clicker. Nimm einen Leckerbissen in die andere Hand. Wenn dein Hund versucht, es zu bekommen, schließt du deine Hand. Anschließend klickst du und bietest es deinem Hund an. Wiederhole dies einige Minuten später mehrfach. Du machst diese Übung solange, bis dein Hund sofort bei dem Geräusch des Klickers kommt und eine Belohnung haben möchte.

Golden-Retriever-Clicker

5. Erziehungs-Erfolgsmodell für Golden Retriever

  • Dein Goldie lernt schrittweise

Übe eine Aufgabe nach der anderen und halte die Trainingseinheiten kurz und einfach. Ein gutes Training soll dir und deinem Hund Spaß machen. Um erfolgreich zu sein, befolge die folgenden Ratschläge:

Mache es kurz. Die Trainingseinheiten sollten nicht länger als 15 Minuten dauern, für Welpen in der Regel weniger.

Trainiere zunächst nur einen Teil einer bestimmten Fertigkeit.
Beispiel:
Dein Hund soll das Kommando „sitz und bleib‘“ lernen. Dann beginnst du zuerst mit „sitz“, wenn er dieses Kommando beherrscht,  fügst du im nächsten Schritt „bleib“ hinzu

Zum Abschluss verlegst du das Training in eine abwechslungsreichere Umgebung wie z. B. einen Park. Wenn man das Training auf diese Weise mit einem Lernerfolg beendet, wird es viel effektiver, der Hund kann sich die Zusammenhänge viel einfacher merken.

 

  • Dein Goldie lernt mit einfachen Begrifflichkeiten

Verwende einfache Wörter, keine Sätze. Deine Befehle müssen einfach und konsistent sein: „Setzen“ statt „Setzen, Bello“ oder „Würdest du dich bitte setzen“. Je mehr Worte du verwendest, desto irritierter wird dein Hund sein.

Kleinere Lern(fort)schritte sind bei manchen Hunden unerlässlich. Wenn dein  Goldie ein Problem mit der Lösung eines Problems hat, gehst du einfach einen Schritt zurück in einen Bereich, den er kennt. Das Training sollte immer mit einer positiven Lernerfahrung enden – deshalb solltest du vorausschauend arbeiten und aufhören, bevor dein Hund frustriert ist.

Praxis im wirklichen Leben. Trainiere deinen Hund nicht nur während der Übungen. Übe „sitz“ oder „bleib“, wenn du spazieren gehst. Mache das Training zu einem Teil des Lebens.

Sei geduldig! Es braucht Zeit, um einen Hund zu erziehen; Im wirklichen Leben ist es ein Prozess, der nie endet. Aber es lohnt sich. Ein gut ausgebildeter Hund ist ein ausgeglichener, glücklicher Hund, der uns Freude bereitet.

 

  • Entscheide, was dein Hund von dir lernen soll.

Alle Hundebesitzer wollen, dass ihr Golden Retriever Welpe so schnell wie möglich stubenrein wird, und die meisten werden auch ihren Welpen auf Leinenführigkeit trainieren.

Das grundlegende Gehorsamstraining steht ganz am Anfang der Ausbildung eines Hundes und ist von erheblicher Bedeutung. Zu den wichtigsten Befehlen gehören: Sitz, Platz, bleib, komm, hier, aus, nein…

Goldies Liebe zu erlangen hilft bei diesen Lernprozessen sehr – insbesondere auch dann, wenn man viel unterwegs ist und darauf angewiesen ist, dass er eine gute Ausbildung hat.

Golden Retriever Show Arbeit
Ist das jetzt Showlinie oder Arbeitslinie???

Golden Retriever : Show oder Arbeit?

Zuchtlinien

Abschließend noch in aller Kürze ein Hinweis auf die verschiedenen Zuchtlinien bei Golden Retrievern, der möglicherweise für Kaufinteressenten wichtige Hinweise geben könnte: Die Arbeitslinie und die Showlinie. Diese beiden Varianten unterscheiden sich sowohl hinsichtlich ihres Körperbaus als auch ihres Wesens.

Arbeitslinie:

Körperbau: Athletisch, schlank, muskulös

Fellfarbe: Rötlich-golden bis hell-golden

Charakter: Ursprünglich, viel Temperament, hohe Lernbereitschaft, starker Jagdtrieb.

Eignung als Jagdbegleithund oder als Rettungshund.

 

Showlinie:

Körperbau: kompakt mit massivem Kopf und kürzeren Beinen.

Fellfarbe: von fast weiß über creme bis hin zu hellgold.

Charakter: ruhiger und entspannter als die Golden Retriever der Arbeitslinie.

Wie eingangs schon angedeutet, solltest du ein robustes Gemüt und starkes Nervenkostüm haben, wenn du Besitzer eines Goldies aus der Arbeitslinie bist. Auch die Retriever der Arbeitslinie sind gute und treue Familienhunde, können ihr Herrchen oder Frauchen aber an ihre Belastungsgrenze oder auch an den Rand des Wahnsinns treiben.

Und ich weiß, wovon ich rede – unser Goldie Mozart ist immerhin 14 Jahre alt geworden.

 

Und jetzt das Allerletzte 😀 :

Ein Video mit über 14 Millionen Aufrufen über einen Golden Retriever, der auf Gitarre steht:

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Tine
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Tine

Hallo,
also ich denke, jeder Hund ist anders, auch wennes die gleiche Rasse ist. Haben eine 9 Jahre alte borderhündin, die war so einfach in der Erziehung (soviel zum Herdenschutzhund), davor einen Bobtail, ebenfalls keine Erziehungsprobleme !!!
Jetzt haben wir eine Retrieverhündin dazu, 14 Wochen,…ojeoje…absolute Herausforderung,sehr lebhaft und versucht wirklich alles zu zerkauen (Möbel, Teppiche, alles alles).Dazu beißt sie sehr viel und gerne !!!! Bin natürlich in der Welpengruppe, um Problematiken auszuräumen.Ein Geduldspiel, so viel zu leichter Erziehung beim Retriever! 🙂 Aber wie gesagt, jeder Hund hat seine Charakter, man kann sie auch bei gleicher Rasse nicht über einen Kamm scheren ! Viel Spaß mit Euren Hundis !

Lisa
Gast
Lisa

Unser 9 Monate alter Carlos, hat mal sehr super Tage wo nicht viele Worte nötig sind und er weis wie er sich verhalten sollte und an anderen ist er ein kleiner Rotzaffe, wobei man ihm danach sehr schnell anmerkt,dass er genau weis was er falsch gemacht hat und er sich entschuldigend an einen schmiegt nach kurzen schimpfen.
Unser Carlos entsprich dem typischen Charakterzügen, Wasserratte, apportiert wahnsinnig gern und teils noch verschmust.
So ist die anstrengende Phase eben, und bei Rüden eben noch mehr. Trotz allem sind wir sehr froh ihn zu haben und würden ihn um nichts tauschen.

Jua C. Bendel
Gast
Jua C. Bendel

Wir haben seit 40 Jahren Hunde verschiedenster Rassen, sie wuchsen fast immer zu 2t auf. Dabei waren die Retriever die mit Abstand am einfachsten zu erziehende Rasse. Bevor du solch einen Artikel verfasst solltest du erstmal eine Vergleichsmöglichkeit haben^^. Aber bitte schaffe dir niemals einen Boxer, Pinscher oder Herdenschutzhund an wenn du schon Probleme bei der Erziehung von Retrievern hast. Dem Tier zu Liebe!

Hugo
Gast
Hugo

wir haben schon den 2ten goldi erste wurde 14 jahre alt es war eine tolle zeit aber der tot von ihm war sehr sehr schmezlich war schoen durfte ihn beim einschlafen begleiten unser neuer red.ist nun 5 mt.alt bereitet viel freude

Tina
Gast

Danke das ist sehr interesant den wir wolten uns so einen Hollen dan fangen wir mal mit was leichterem an

Danke 🙂

Christina
Gast
Christina

Hey ,Bei uns war alles anders.Unser Goldie auch KEIN ein Anfängerhund.Aber er ist für seine Rasse sehr untypisch : 1.In der Hundeschule bekam er vieles beigebracht, allerdings läuft er noch nicht einmal für ein riesen Stück Leberwurst über eine Plane 2.Er hasst Wasser,egal in welcher Form,dadurch wird waschen zur Meisterleistung 3.Er teilt sein Fressen für den ganzen Tag ein 4.Er hat eine Krankheit(durch einen Züchter,der die Tiere überzüchtet hat)sogenannte „Krämpfe“,dabei zittert er und kann sich nicht bewegen. Er ist trotzdem mit jedem und allem klar und ist immer freundlich,eben ein echter Familienhund 🙂

Christina
Gast
Christina

Also holt euch einen Hund NUR aus : 1. Familien“betrieben“ 2.aus dem Tierheim oder 3.nur von Züchter,die seriös sind und wovon ihr schon einmal was gehört habt Ich hoffe ich konnte euch helfen

peter
Gast
peter

also ich habe auch solch einen Rüpel seit 5 Monaten besuchen wir die Hundeschule. Seitdem kennt er die Grundkomandos sitz Platz usw. Power hat er ohne Ende desshalb habe ich ihm 1 Kastrationschip setzen lassen. .gebracht hat es nichts inzwischen habe ich ihm 1 K9 Geschirr gekauft und 2 passende Rucksäcke dazu in jeden Rucksack habe ich 2 kg Gewicht gepackt so das der Buddy was zu tragen hat als Aufgabe es trägt dazu bei das er bei unseren Spaziergängen etwas langsamer ist bzw geworden ist ansonsten nutze ich seine Gier nach Fressen. ..für Futter macht der Buddy alles. ….dann ein Lob. …und ich hoffe immer noch das es noch besser wird…..wie erwähnt es erfordert Geduld Geduld und starke Nerven.… Weiterlesen »

Marc
Gast
Marc

4kg Gepäck? Ist das nicht etwas viel? Wie alt ist denn der Wüffel? Also ich hätte da schwerste Bedenken, dass sich das später ganz schön aufs Konto niederschlägt, von Wegen Hüftgelenk-OPs und so…

Da meiner gerade etwas (hüstel) zickig wird: Kann es sein, dass die Rüpelphase schon mit 6 Monaten anfängt?

Danijel
Gast
Danijel

Hallo, was bedeutet die eigentlich die Aussage Anfängerhund?! Den gibt es meiner Meinung garnicht. Jeder Hund muss erzogen werden. Auch ein Mischlingshund sollte seine Grenzen kennen sonst macht er was er will. Wir hatten als Anfänger einen Jack Russel Rüden. Hier haben wir einiges falsch gemacht. Der Hund hat zwar auf die Kommandos sitz, bleib, gehört aber das wars dann auch. Viele denken wenn mein Hund das kann ist er bereits erzogen. Dies ist ein trugschluß. Die Befehle sind reine Dressur. Wichtig ist die Bindung zum Menschen. Der Hund muss den Mensch als Rudelführer anerkennen. Solange man das nicht erreicht wird der Hund sehr anstrengend sein. Erreichen kann man das nur mit klaren Regeln und viel Disziplin. Wicht man einmal… Weiterlesen »

Sandra
Gast
Sandra

Hallo,

möchte diesen Artikel bestätigen. Auch wir haben ein Retriever und sie kommt jetzt echt in die Rübelphase, wo sie auf nichts groß reagiert.

Sie hat Energie ohne Ende und ich weiß nicht wie ich diese auf Dauer stillen kann.

Mich betrachtet si als Rudelführer aber den Rest der Famili nicht

Alex
Gast
Alex

danke sehr hilfreich