Es kann Situationen geben, in denen du länger von zu Hause weg bist.
Vielleicht ist dein Welpe nicht in der Lage, seine Blase so lange zu kontrollieren. In solchen Fällen kann es hilfreich sein, eine besondere „Toilettenmatte“ zu haben: eine saugfähige Unterlage oder Zeitung außerhalb der Welpenkiste.
Wenn dein Welpe gelernt hat, sich auf der Matte zu erleichtern, kann die Matte dann für seine stündlichen „Toilettengänge“ nach draußen in den Toilettenbereich gebracht werden. Sobald der Welpe sein Geschäft auf der Matte draußen verrichtet, kann sie nach und nach entfernt werden.
Irgendwann wird er die Verbindung herstellen, dass seine „Toilette“ draußen ist. Damit wäre ein weiterer Meilenstein im Bereich „Welpenerziehung“ geschafft.

Denke daran, sei konsequent und lass deinen Welpen während der Ausbildungszeit niemals unbeaufsichtigt im Haus.

Shit happens…

Welpenerziehung-Hundehaufen

Fehler passieren immer einmal – die Minimierung ihrer Anzahl ist der Schlüssel.
Sollte dein Welpe einen Fehler machen, dann bestrafe ihn NICHT.
Im Nachhinein verbindet er die Strafe nicht mit seinem Fehlverhalten.
Der „schuldige“ Blick, den er nach dem Wasserlassen im Haus zeigen kann, ist in Wirklichkeit nur ein ängstlicher Blick.
Er kann deinen Zorn lesen und erwartet, dass etwas Schlimmes passieren wird.
In einigen Fällen, wenn Hunde für „das Geschäft“ im Haus von dem Besitzer bestraft werden, lernen sie, in einem Bereich außerhalb der Sicht des Besitzers (z.B. im Keller oder hinter der Couch) zu urinieren. Damit wäre ein wesentliches Ziel der Welpenerziehung eindeutig nicht erreicht.

In diesem Fall bildet der Welpe die Verbindung: „Pipi vor meinen Besitzer = schlimme Dinge passieren“ und es kann eine noch größere Herausforderung werden, sie dazu zu bringen, nach draußen zu gehen. Strebe nach der Verknüpfung : „Pipi draußen = tolle Dinge passieren!“

Ab in die Kiste?

Das Kistentraining ist für Welpenerziehung von Vorteil, da es ein sicheres Mittel ist, unangenehme Hinterlassenschaften im Haus zu vermeiden.

Man schafft einen Ort, zu dem sich der Welpe begeben kann, um übermäßiger Beanspruchung durch kleine Kinder zu entgehen.
Darüber hinaus hast du die Möglichkeit, destruktives und potenziell gefährliches Verhalten im Haus zu vermeiden, wenn du weg bist.
Außerdem kann die Kiste verwendet werden, um dem Welpen Unabhängigkeit zu lehren: Man bereitet ihn darauf vor, ruhig zu bleiben, wenn er allein gelassen wird. Diese Unabhängigkeit ist unerlässlich, wenn man Trennungsangst vermeiden will.

Wohnst du noch oder lebst du schon?

Wähle eine Welpenkiste aus, die den Bedürfnissen deines Hundes entspricht:

Die Welpen müssen sich darin wohl fühlen können. Das ist ganz besonders wichtig für ihre Entwicklung. Dies bedeutet, dass die Kiste kuschelig und gemütlich sein muss, aber auch genug Bewegungsfreiheit bietet. Außerdem sollte sie hell genug sein. Ein tägliches Wechseln der Tücher und Unterlagen versteht sich von selbst, dann stimmt auch die Hygiene.

Sie muss groß genug sein, damit dein Welpe sitzen, stehen, sich umdrehen und bequem hinlegen kann. In der Kiste sollte allerdings nicht so viel Platz sein, dass er in einer Ecke urinieren und in einer anderen schlafen kann. Wenn dein Welpe eines Tages ein erwachsener Hund ist, kannst du ihm immer noch eine größere Kiste basteln.

Die Welpenkiste sollte einerseits für seine Bewohner den Charakter eines sicheren Rückzugsortes haben, andererseits aber nicht den Kontakt zur Familie verlieren. Stelle deshalb die Kiste in einen Bereich des Hauses, in dem die Familie viel Zeit verbringt. Lass den Welpen die Kiste erkunden und lass Leckereien und Spielzeug drinnen liegen. Er sollte bei geöffneter Tür mehrmals mit Leckereien ein- und aussteigen, bevor du ihn bei geschlossener Tür in der Welpenkiste lässt . Du kannst dann anfangen, ihn in seiner Kiste zu füttern und schließlich irgendwann die Tür schließen.

Ein weiterer wichtiger Schritt in der Welpenerziehung: Vergrößere allmählich die Zeiträume – lass deinen Hund mehr Zeit in der Kiste mit seinem Fressen oder einem Kauspielzeug verbringen. Achte darauf, dass dein Hund entspannt und ruhig ist und fange an, den Raum für kurze Zeit zu verlassen, während er in seiner Kiste frisst. Solange er ruhig bleibt, kannst du die Zeit, die er in der Kiste verbringt, weiter verlängern. Irgendwann wird er in der Lage sein, bequem in seiner Kiste zu bleiben, während du für längere Zeit gehst.

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