Du musst deinen Hund alleine lassen, weil du eine neue Arbeitsstelle hast?  Oder vielleicht fährst du in Urlaub und kannst deinen Hund nicht mitnehmen.
Was auch der Grund sein mag, es wird immer eine Zeit geben, in denen du deinen Hund allein lassen musst.

Zum Glück sind Hunde zwar soziale Tiere, die die Liebe und Gesellschaft von Menschen und anderen vierbeinigen Freunden brauchen. Aber sie können auch die Zeit allein genießen.

Die gute Nachricht:
Es braucht nur bemerkenswert wenig Übung und Vorbereitung, deinen Hund so zu trainieren, dass er mit dem Alleinsein stressfrei umgehen kann.

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Ultimative Tipps

So fühlt sich dein Hund wohl, wenn du nicht zu Hause bist:

Der Schlüssel des Erfolgs ist tatsächlich die vernünftige Vorbereitung deiner Abwesenheit. Das fängt mit einfachen Dingen an: Der Hund muss sein Geschäft verrichten können. Deshalb stellst du sicher, dass er Zugang in den Garten hat, wo er in Ruhe sein Geschäft verrichten kann.

Natürlich wirst du deinen Hund nie länger als 6 Stunden alleine lassen, ohne dass jemand kommt, um nach ihm zu sehen.

Wenn dein Hund an deine permanente Gesellschaft gewöhnt ist, fang an, ihn auf deine bevorstehende Abwesenheit vorzubereiten. Das kannst du tun, indem du dich nicht ständig in seiner Nähe aufhältst. Biete ihm eine anregende Umgebung an, wo er sich selbst beschäftigen kann. Mit etwas positiver Verstärkung wird er lernen, allein zu bleiben und diese für ihn neue, positive Erfahrung zu genießen.

Magische Momente

So kannst du ohne Stress deinen Hund alleine lassen:

Es gibt eine ganze Reihe von faszinierenden Dingen, die du tun kannst, um deinen Hund allmählich an das Alleinsein zu gewöhnen. Und je früher du anfängst, ihn intensiv zu trainieren, desto besser.

 

  • Sozialisiere deinen Welpen/Hund frühzeitig. Hilf ihm, sich von Anfang an den Umgang mit anderen Menschen zu gewöhnen. So wird es viel einfacher werden, ihn später bei Bedarf bei einem Hundesitter oder bei Familie und Freunden zu lassen.

 

  • Versuche vom ersten Tag an, insbesondere bei einem Welpen, nicht ständig mit ihm zu reden oder mit ihm zu interagieren. Lass ihn von Zeit zu Zeit (kurz!) allein.

 

  • Wechsele zwischen Zeiten, in denen du ihm Aufmerksamkeit schenkst, und Zeiten, in denen du es nicht tust. Wenn du Kinder hast, erkläre ihnen, dass auch ein Welpe Zeit für sich allein braucht.

 

  • Lasse deinen Welpen/Hund anfangs niemals für längere Zeit allein. Dieser Prozess sollte allmählich erfolgen. Beginne mit sehr kurzen Abständen und gehe erst dann zu einem längeren Abstand über, wenn dein Hund für den kürzeren Zeitraum ruhig bleiben kann. Wenn er übermäßig aufgeregt ist oder nicht in der Lage ist, ruhig zu bleiben, fängst du den Prozess von vorne an.

 

  • Beginne das Training zu Hause: Wenn dein Hund daran gewöhnt ist, immer im gleichen Raum mit dir zu sein oder dir zu folgen, fordere ihn auf, zu bleiben, während du den Raum für kurze Zeit verlässt.
    Belohne ihn ausgiebig, wenn er in der Lage ist, dies in Ruhe zu tun.
    Wenn dein Hund diese Übung akzeptieren kann, versuche, das Haus kurz zu verlassen und dann zurückzukommen.

 

  • Verabschiede dich nicht zu lange von deinem Hund und vermeide es, sich um ihn zu bemühen oder zu liebevoll zu sein, wenn du zurückkommst. Dein Hund soll das Gefühl entwickeln, dass dein Weggehen und deine Rückkehr eine ganz normale Erfahrung ist.

Keine Abschiedstränen

Einige Hundetrainer empfehlen, das Haus zu verlassen, ohne dem Hund mitzuteilen, dass man das Haus verlässt.
Mit anderen Worten, komme und gehe mehrmals am Tag, ohne ihm übermäßige Aufmerksamkeit zu schenken. Du gehst einfach und ganz selbstverständlich, ohne umständlich den Schlüssel oder die Jacke zu suchen oder dich zu verabschieden. Dann macht sich der Hund „keine Sorgen“ und empfindet alles als ganz normal.

Wenn du beabsichtigst, für einen längeren Zeitraum abwesend zu sein, gehst du mit ihm spazieren, damit er Bewegung hat und sein Geschäft verrichten kann. Er wird sich während deiner Abwesenheit entspannter fühlen. Wahrscheinlich wird er sogar schlafen, während du deinen Hund alleine lassen musst.

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Inspirierend und spannend zugleich

So schaffst du eine anregende und hundefreundliche Umgebung

Es gibt eine Reihe von Dingen, die du tun kannst, um das Umfeld deines Hundes zu verbessern. Dadurch wird er sich wohler fühlen und hat keine Langeweile.

Spannendes Hundespielzeug

Verwende eine spezielle Tasche mit Hundespielzeug, die du nur dann herausnehmen solltest, wenn du vorhast, unterwegs zu sein. Auf diese Weise wird dein Hund den Abschied mit etwas Lustigem und Positivem verbinden! Es gibt viele tolle Hundespielzeuge, darunter Spielzeug, das mit Trockenfutter gefüllt werden kann, das Ihr Hund herausholen muss, Puzzlespiele und vieles mehr.

Tolle Unterhaltung

Zeitlose Tipps: Schalte den Fernseher oder das Radio leise an, um den Straßenlärm im Freien zu überdecken, der deinen Hund erschrecken könnte.

Wundervoll Schlafen

Erholsamer Schlaf: unverzichtbar für tolle Spiele. Sorge dafür, dass der Hund ein bequemes Bett hat, in dem er sich ausruhen und entspannen kann. Wenn er ein Welpe ist, kannst du ihm einen Lieblingsschlafsack zur Verfügung stellen.

 

Definitiv verantwortlich

So lange kannst du deinen Hund alleine lassen

Jeder Hund ist anders und wird das Alleinsein je nach seiner individuellen Persönlichkeit unterschiedlich erleben. Du kannst deinen Hund alleine lassen, weil er recht unabhängig ist und deshalb nichts dagegen hat, ein paar Stunden allein zu sein?
Andere Hunde finden die Erfahrung zumindest anfangs schwierig. Wenn sie jedoch richtig sozialisiert werden, können alle Hunde mit ein paar Stunden Abwesenheit umgehen.
Wenn dein Hund trotzdem Schwierigkeiten hat, allein zu bleiben, zögere nicht, mit deinem Tierarzt oder einem kompetenten und erfahrenen Hundetrainer oder Verhaltensspezialisten zu sprechen. Er wird dir helfen, die Ursache des Problems zu erkennen und geeignete Lösungen zu finden.

Entscheidend: Alter und Gesundheit

Das Alter und die Lebensweise bestimmen auch bis zu einem gewissen Grad, wie lange du deinen Hund alleine lassen kannst.
Zum Beispiel können sogar sehr junge Welpen für ein paar Stunden allein gelassen werden (idealerweise mit ihrer Mutter). Dein Welpe wird allmählich lernen, sich zu beruhigen und sich allein zu beschäftigen. Bei erwachsenen Hunden können die meisten lernen, wie sie mit der richtigen Ausbildung und Umgebung bis zu vier oder fünf Stunden allein gelassen werden können.

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Mission impossible: Her mit dem Nachbarn

Manchmal müssen wir unsere Hundefreunde jedoch für längere Zeit allein lassen. Wenn du von früh morgens bis abends weg bist und nicht die Möglichkeit hast, zum Mittagessen vorbeizukommen, wäre es toll, wenn ein Nachbar, Freund oder Hundesitter vorbeikommen würde. Er könnte dann mit deinem Hund spielen und nach ihm sehen. Sie oder er kann mit ihm spazieren gehen, ihm eine Toilettenpause ermöglichen und nachsehen, ob er frisches Wasser hat. Dein Hund wird von dieser sozialen Interaktion sehr profitieren.
Wenn du vorhast, deinen Hund über Nacht oder für zwei oder mehr Tage zu verlassen, empfehlen wir dir dringend, deinen Hund bei einer Gastfamilie unterzubringen. Wenn du zurück bist, ist es wichtig, dir viel Zeit zum Spielen und zur Interaktion mit deinem Welpen/Hund zu nehmen, damit er Spaß hat und sich entspannen kann.

Meister der Motivation: Herausforderung bestanden

Wenn du deinen Hund alleine lassen musst, kann eine positive Erfahrung sowohl für ihn und als auch für dich sein.
Voraussetzung: Du überlegst dir genau, wie lange du ihn allein lassen willst und bereitest ihn schon lange im Voraus auf dieses Erlebnis vor. Bei kürzeren Abwesenheiten sollte dein Hund mit der richtigen Vorbereitung und einer für ihn interessanten Umgebung problemlos allein zu Hause bleiben können. Vielleicht genießt er diese Zeit sogar dank seiner speziellen „Allein-Zeit“-Spielzeuge!

Denke jedoch daran, dass Hunde soziale Tiere sind und immer sein werden. Das beste Spielzeug der Welt kann deine Gesellschaft oder dein Engagement mit deinem Hund nicht ersetzen. Bei längeren Abwesenheiten solltest du unbedingt die vielen Möglichkeiten der Hundebetreuung in Betracht ziehen, die heute zur Verfügung stehen, einschließlich der Adoption eines anderen Haustiers (dies wird Zeit und Anpassung erfordern), damit dein Hund während deiner Abwesenheit glücklich und wohlauf ist!

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