So wird dein Haustier zu einem Influencer.

Wir alle haben von den Erfolgsgeschichten prominenter Social-Media-Influencer  gehört, die später zu berühmten Stars werden. Jetzt hat ein neuer Trend im Kreis der Influencer Wellen geschlagen, und der wird von unseren Fellnasen verwirklicht: die „Petfluencer“.

Als Influencer (von englisch to influence ‚beeinflussen‘) werden seit den 2000er Jahren Personen bezeichnet, die aufgrund ihrer starken Präsenz und ihres hohen Ansehens in sozialen Netzwerken als Träger für Werbung und Vermarktung in Frage kommen (sogenanntes Influencer-Marketing.

Das Marketing mit Petfluencern ist in letzter Zeit auf dem Vormarsch, und es ist kein Wunder, dass dieser Trend zunimmt. Schließlich liebt jeder von uns Tierfotos und -videos. Online-Inhalte, auf denen Tiere zu sehen sind – seien es Tiere, die besonders niedlich sind oder einen originellen Trick vorführen – gehen fast garantiert viral.

Darüber hinaus ist die Heimtierbranche weltweit stetig gewachsen. Die Vielfalt der Heimtierprodukte nimmt zu, und die Tierbesitzer sind auch bereit, mehr für ihre Haustiere auszugeben. Das Angebot befriedigt die Nachfrage, und in der Tat haben viele Untersuchungen gezeigt, dass dies eine der wenigen Branchen ist, die jährlich ein lebhaftes, massives Wachstum verzeichnen wird.

Was braucht es also, um auf diesen Zug aufzuspringen? Kann jeder Besitzer sein Haustier zu einem potenziellen Hunde- oder Katzenbeeinflusser machen? Solltest du das auch tun?

Hier sind einige Ratschläge, die du beachten solltest, bevor du die Entscheidung triffst, dein Haustier in die Welt der „Petfluencer“ zu katapultieren:

Petfluencer: Ein Hund als Instagramstar

  1. Sei natürlich, nicht aggressiv.

Das Wichtigste, was du als Tierbesitzer wissen solltest, ist, dass du dein Haustier auf dem Weg zum Influencer niemals zu etwas zwingen solltest, das ihm nicht gefällt. Einige Haustiere sind kontaktfreudiger, entweder aufgrund ihres jungen Alters oder ihrer natürlich aktiven Ausprägung. Andere sind jedoch ruhiger und vielleicht sogar kamerascheu.

Wenn dein Haustier von Natur aus schüchterner ist als andere, solltest du es nicht dazu zwingen, ein „Petfluencer“ zu werden, nur weil du es willst. Auch wenn dein Haustier bereits ein angehender „Petfluencer“ ist, ist es ebenfalls ratsam, dein Haustier nicht zu irgendetwas zu nötigen. Selbstredend solltest du es auch nicht zu Dingen zwingen, vor denen es Angst hat oder die ihm missfallen, z. B. Kleidung zu tragen oder mit anderen Tieren zu interagieren.

Was viele „Petfluencer“ so erfolgreich macht, ist der natürliche und unverfälschte Stil ihrer Social-Media-Berichte. Tiere müssen sich nicht zwingen, niedlich oder süß zu sein, weil sie es von Natur aus sind! Denke daran, dass dein tierliebendes Publikum auch in der Lage sein wird, zu erkennen, ob dein Tier unglücklich oder nicht gerade begeistert ist.

 

  1. Achte auf die angebotenen Produkte und Dienstleistungen.

Es gibt viele Arten von Produkten und Dienstleistungen für Haustiere.
Wenn ein Unternehmen an dich herantritt und deinem Haustier seine Produkte und Dienstleistungen anbietet, sollten du dich vergewissern, was genau das Unternehmen anbietet.  Kläre die Frage, ob das Produkt oder die Dienstleistung wirklich vorteilhaft für dein Haustier ist, bevor du erlaubst, das Produkt auf einem Social-Media-Kanal auszuprobieren und zu empfehlen. Bestimmte Heimtierfuttermittel können zum Beispiel Inhaltsstoffe enthalten, auf die dein Haustier allergisch reagiert.

Deutschlands erfolgreichste Petfluencer | STARS

  1. Beachte deine moralische Verantwortung für dein Haustier.

Es ist nicht immer einfach, sich angemessen um sein Haustier zu kümmern, aber es ist wichtig, ein verantwortungsbewusster und liebevoller Tierhalter zu sein. Du solltest ein Haustier nicht nur deshalb besitzen, um es reich und berühmt zu machen. Tatsächlich haben die meisten erfolgreichen „Petfluencer“ und ihre Besitzer nicht mit der Absicht, populär zu werden in sozialen Medien begonnen.

Darüber hinaus wird dir jeder erfolgreiche Besitzer eines „Petfluencers“ auch sagen, dass nicht jeder Tierhalter seinen Hund oder seine Katze zu einer viralen Sensation machen kann. Es erfordert eine enorme emotionale und finanzielle Investition, um mit den neuesten Trends Schritt zu halten und sorgfältig zusammengestellte Inhalte zu schaffen.

Generell ist es von erheblicher Bedeutung, ein verantwortungsbewusster und liebevoller Tierhalter zu sein, bevor man die Entscheidung trifft, sein Haustier in die Welt der sozialen Medien einzuführen. Dein Haustier sollte den damit verbundenen Ablauf genauso genießen wie du selbst!

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